veröffentlicht am 14.02.2025

4. Flächendialog Rhein Neckar - Folgekostenrechner Bauleitplanung 28.02.2025 | 10:00 – 11:30 Uhr | Online-Veranstaltung

  • Nachhaltigkeit
4. Flächendialog Rhein Neckar - Folgekostenrechner Bauleitplanung

Wir laden Sie herzlich ein zu unserer Online-Veranstaltung im Rahmen des Modellvorhabens der Raumordnung, dem 4. Flächendialog Rhein Neckar - zum Thema Folgekostenrechner
Bauleitplanung
 am 22. Februar 2025, 10:00 bis 11:30 Uhr.

Wie angekündigt, möchten wir mit Ihnen in einen gemeinsamen Dialog zum flächensparenden Wohnungsbau treten, insbesondere im Hinblick auf die Herausforderungen in der örtlichen Diskussion. Wir freuen uns Ihnen einen Input im Themenfeld Folgekosten von Gebietsentwicklungen mit anschließendem Dialogformat anbieten zu können. Konkret wird thematisiert, wie Kostentransparenz bei Prozessen der Bauleitplanung geschaffen werden und so die Entscheidungsfindung in den Gemeinderäten unterstützen werden kann. 

Referent: Prof. Dr. Daniel Mühlleitner - beschäftigt sich als Professor der Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl mit vielfältigen Aspekten fiskalischer Themen rund um die Kommunen, insbesondere mit den Auswirkungen von Siedlungsentwicklungen auf die kommunalen Haushalte, und hat dazu an der Erarbeitung des Folgekostenrechners des Landes Rheinland-Pfalz mitgewirkt. Folgekostenrechner können die kommunalen Gremien maßgeblich dabei unterstützen Entscheidungsprozesse zu städtebaulichen Erweiterungen der Gemeinde zu verbessern. Dabei werden die politischen Entscheidungsträger über die transparente Darstellung der Kosten und der Prüfung möglicher Ausweisungsalternativen befähigt, wichtige Entscheidungen für die Zukunft auf der Basis einer soliden Informationsgrundlage zu treffen. Wichtig ist hierbei nicht zuletzt der Ansatz, einerseits eine betriebswirtschaftliche Exaktheit bei gleichzeitiger Anwenderfreundlichkeit zu gewährleisten.

Der Verband Region Rhein-Neckar und der Nachbarschaftsverband Heidelberg-Mannheim haben das gemeinsame Ziel, Wege für eine flächensparende Siedlungsentwicklung zu erproben. Die beiden Verbände führen dazu ein Kooperationsprojekt durch, dass durch das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWBS) und das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung im Rahmen des Modellvorhabens der Raumordnung (MORO) „Regionale Steuerung der Siedlungs- und Freiraumentwicklung“ gefördert wird. 

Wir laden alle Interessierten herzlich ein, an unserem Flächendialog teilzunehmen und sich im Anschluss mit dem MORO-Team und Herrn Prof. Dr. Mühlleitner auszutauschen.